Hallo erst einmal.
Mein Name ist Sven und ich komme aus Frankfurt.
Ich möchte einfach mal dieses Thema breit treten, weil ich es nicht verstehe.
Ich war seit meinem 6. Lebensjahr Allergiker... Pollen, Gräser, Roggenähren, Schimmelpilze, Heu... Meine Allergie kam damals von einen auf den anderen Tag.
Meine Brüder und ich spielten seinerzeit in einem Roggenfeld. Am Abend schien der Bauer Gift gespritzt zu haben, jedenfalls brachten mir am nächsten Tag die Berührungen mit den Roggenähren auf einmal einen Hautausschlag, welcher aussah, als wäre ich ausgepeitscht worden. Meine Brüder waren nicht betroffen. Nur ich und dies von einen auf den anderen Tag.
Jedenfalls kamen nach und nach immer neue Allergien dazu. Vor allem in den letzten 10 Jahren wurde es immer schlimmer. Immer weniger Medikamente schlugen an und oft gab es keine andere Lösung als bei geschlossenen Fenstern drinnen zu bleiben oder mit der Schmaach zu leben, ein Pesum von 10 Päckchen Taschentüchern oder mehr zu verbrauchen.
Letztes Jahr dann flog ich zuhause raus und wohnte 2 1/2 Monate in meinem Schrebergarten im Grünen. Der erste Monat war die Buchstäbliche Hölle und ich war wirklich am verzweifeln wegen meiner allergischen Reaktionen bei so langer Zeit in der "Natur"
Nach einem Monat dann auf einmal höre es auf... Keine triefende Nase mehr, kein Asthmatischer Husten, kein Juckreiz mehr...
Nun beginnt der Frühling und es fliegen einem die Pollen um die Ohren... Die Reaktion meines Körpers= Null!
Rein garnichts... ich kann draußen herum laufen, sogar den Geruch von frisch gemähtem Gras warnehmen und es genießen... Mir öffnet sich derzeit eine völlig neue Welt nach 18 Jahren der Pein...
Ist es denn möglich, dass das Immunsystem auf einmal aufhört "zu kämpfen" was die Allergene betrifft? Hat jemand gleiches erlebt? Weiß jemand wie hoch die Chancen sein könnten, dass die Allergie wieder auftritt?
Lieben Gruß
Sven