In Kurzform: 2-monatiger Säugling. 23.00h Fläschchen vom Babysitter (Opa) gegeben, normales Verhalten, normales Einschlafen bis 3.30h. Baby hochgenommen - Bett gewechselt (Eltern zurückgekehrt). Lavendelöl auf Kissen getropft - nach kürzester Zeit Blut gespuckt, eingeatmet, Sauerstoffmangel - Intensivstation - Beatmung, künstl. Koma - Diagnose nach Speiseröhrenspiegelung: Verätzung oder Verbrühung. Neue Spiegelung nach ca. 1 Woche: fast abgeheilt - nach 2,5 Monaten: vollständig verheilt.
Das Baby hat von Geburt an sehr viel "gespuckt", es wurde zeitweise von Chronischem Reflux gesprochen.
Verdacht der Ärzte/Jugendamt: Kindeswohlgefährdung durch Verbrühung, zu heißes Fläschchen, evtl. sogar vorsätzlich. Dass das Kind nicht außergewöhnlich reagiert hat beim Fläschchengeben wird uns nicht geglaubt.
Meine Frage: kann diese Art von Verletzung auch durch dieses chronische Sodbrennen entstanden sein oder vielmehr auch durch eine
allergische Reaktion auf das wohl nicht naturreine ätherische Lavendelöl? Es sei auch älteres Narbengewebe zu sehen gewesen - das Öl wurde schon mehrfach benutzt. Vielleicht in einer geringeren Dosis.
Was sagt Ihr dazu.
Liebe Grüße
moria