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Pollenallergie / Heuschnupfen

Die Pollenallergie, auch als Heuschnupfen bekannt. Das Immunsystem der Pollenallergiker wird in der Pollenflugzeit am stärksten beansprucht.


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Alt 04.05.2008, 18:31   Kortisonspritze - Erst Huiii, dann Pfuiii! Beitrag #1
Anne-Kaffeekanne
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Registriert seit: 04.05.2008
Ort: Bonn
Beiträge: 3
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Frage Kortisonspritze - Erst Huiii, dann Pfuiii!

Erstmal eine schönen Sonntag wünsche ich!

Also, ich leide seit meinem 14. Lebensjahr (jetzt bin ich 21) am stärksten im Frühjahr unter Heuschnupfen, ca. Mitte April bis Anfang Juni. Anfangs ging es noch einigermaßen mit den klassischen Sympthomen wie Augenjucken und verstopfter Nase. Leider haben von Anfang an auch keine freiverkäuflichen Mittelchen aus der Apotheke geholfen, weder Tabletten, noch Sprays für die Nase oder Augentropfen. Egal in welcher Wirkstoffkombination (Mal ganz zu schweigen von den ganzen Hausmittelchen, wie Haare vor dem Schlafen gehen waschen, Händtücher regelmäßig wechseln und Fester geschlossen lassen etc.). Die ersten Jahre habe ich das einfach hingenommen.

Es wurde von Jahr zu Jahr immer schlimmer bis ich seit ein paar Jahren auch fiesen allgerischen Husten dazu bekommen habe. Kennen wahrscheinlich viele von Euch... Man hat das Gefühl beim Einatmen nur die hälfte der Lunge mit Luft füllen zu können und es juckt im Rückenbereich von innen, so dass kein Kratzen helfen könnte. Von Dauerkopfschmerz und ständiger Müdigkeit mal ganz abgesehen...
Daraufhin bin ich dann doch mal zum Arzt gegangen und habe mir diverse Kortisonpülverchen zum Einatmen verschreiben lassen. Das half zumindest gegen den Husten immer sehr gut, die anderen Beschwerden blieben leider.

Ich dachte, dieses Jahr bin ich schlauer und bin nach zwei Wochen gemeiner Beschwerden zum Arzt gegangen. Das war am vorletzten Fr. (25.04), der kennt ja das alte Leid und hat mir dieses Mal eine Kortisonsprize in den "Allerwertesten" gedonnert. Na ja, wer gegen die üblichen Mittel resistent zu sein scheint, nimmt das gerne in Kauf. Gerade auch weil es als "letzter Ausweg" oft beschrieben wird. Mir wurde gesagt, dass diese Spritze mind. ca. 1 Monat halten soll, aber eigentlich die Menge an Wirkstoff enthält um eine ganze Saison beschwerdefrei zu sein...

(Ich muss dazu sagen, dass ich als Kind und auch heute sehr wenig Medikamente zu mir nehme um z.B. kleine Wehwehchen wie Kopfschmerzen zu lindern, ich sitze das meistens einfach aus!)

... Und Tatsächlich, ich dachte ich werd weich: 2 Stunden später nach einem Nickerchen waren fast alle Beschwerden weg. Eeeeendlich ohne verstopfte Nase und verklebte Augen aufgewacht! Ich fühlte mich wie neu geboren. Ich bin durch die Gegend gehüpft und hätte meinem Arzt am liebsten Blumen und Pralinen geschickt! Dass das rechte Bein ein wenig schlaff war (so wie nach einer Impfung der Arm, meistens), hat mich so gar nicht gestört.

Tja... knapp eine Woche später, also diesen Donnerstag (1. Mai) ging der ganze Zirkus wieder von vorne los! Meine Nase ist zu, meine Augen tränen schlimm, bin Schläfrig und mein Hirn fühlt sich zum platzen gespannt an!

Seit ich dann auch noch die Tage über bis heute merken musste, dass es keine vorrübergehende Erscheinung ist, sondern dass alles wieder ist wie vorher, bin ich den Tränen nahe und total verzweifelt und unglücklich. Will aber nicht schon wieder zum Arzt... Komme mir blöd dabei vor.
Muss jetzt normales Schnupfennasenspray benutzen um nicht, auf Grund der ständig verstopften Nase, vollkommen verrückt zu werden. Dumm ist nur, dass der Kram auch irgendwann "abhängig" macht und eher mäßig und kurzfristig hilft.

Entschuldigt diesen Roman!

Hat jemand von Euch auch diese Erfahrung machen müssen, bzw. weiß jemand was die Wirkung von dieser hohen Dosis an Kortison so schnell abklingen lassen- oder hemmen kann?

Lieben Dank im vorraus.
Viele Grüße,
Anne
Anne-Kaffeekanne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2008, 18:12   Kortisonspritze - Erst Huiii, dann Pfuiii! Beitrag #2
sanila
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.05.2008
Beiträge: 1
Standard

Hi Anne,
Erstmal, bin neu hier und hab grade mal Kortison durch die Suche gejagt
Mir gehts genauso dabei hab das die letzen 3 Jahre durch...
Bei mir hielt die 1. spritze fast 3 monate, das jahr drauf nurnoch knapp 2!
Morgen hab ich einen Termin und werde mir wieder eine geben lassen und wenn die wirkung nachlässt auch noch eine! Anders halt ich das einfach nicht durch
Warum das so ist weis ich auch nicht, aber vieleicht hilft dir der gedanke das du damit nicht alleine dastehst!

LG an meine Leidensgenossin
Sanila
sanila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2010, 20:49   Kortisonspritze - Erst Huiii, dann Pfuiii! Beitrag #3
inca32
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.06.2010
Beiträge: 1
Standard

Zitat:
Zitat von Anne-Kaffeekanne Beitrag anzeigen
Erstmal eine schönen Sonntag wünsche ich!

Also, ich leide seit meinem 14. Lebensjahr (jetzt bin ich 21) am stärksten im Frühjahr unter Heuschnupfen, ca. Mitte April bis Anfang Juni. Anfangs ging es noch einigermaßen mit den klassischen Sympthomen wie Augenjucken und verstopfter Nase. Leider haben von Anfang an auch keine freiverkäuflichen Mittelchen aus der Apotheke geholfen, weder Tabletten, noch Sprays für die Nase oder Augentropfen. Egal in welcher Wirkstoffkombination (Mal ganz zu schweigen von den ganzen Hausmittelchen, wie Haare vor dem Schlafen gehen waschen, Händtücher regelmäßig wechseln und Fester geschlossen lassen etc.). Die ersten Jahre habe ich das einfach hingenommen.

Es wurde von Jahr zu Jahr immer schlimmer bis ich seit ein paar Jahren auch fiesen allgerischen Husten dazu bekommen habe. Kennen wahrscheinlich viele von Euch... Man hat das Gefühl beim Einatmen nur die hälfte der Lunge mit Luft füllen zu können und es juckt im Rückenbereich von innen, so dass kein Kratzen helfen könnte. Von Dauerkopfschmerz und ständiger Müdigkeit mal ganz abgesehen...
Daraufhin bin ich dann doch mal zum Arzt gegangen und habe mir diverse Kortisonpülverchen zum Einatmen verschreiben lassen. Das half zumindest gegen den Husten immer sehr gut, die anderen Beschwerden blieben leider.

Ich dachte, dieses Jahr bin ich schlauer und bin nach zwei Wochen gemeiner Beschwerden zum Arzt gegangen. Das war am vorletzten Fr. (25.04), der kennt ja das alte Leid und hat mir dieses Mal eine Kortisonsprize in den "Allerwertesten" gedonnert. Na ja, wer gegen die üblichen Mittel resistent zu sein scheint, nimmt das gerne in Kauf. Gerade auch weil es als "letzter Ausweg" oft beschrieben wird. Mir wurde gesagt, dass diese Spritze mind. ca. 1 Monat halten soll, aber eigentlich die Menge an Wirkstoff enthält um eine ganze Saison beschwerdefrei zu sein...

(Ich muss dazu sagen, dass ich als Kind und auch heute sehr wenig Medikamente zu mir nehme um z.B. kleine Wehwehchen wie Kopfschmerzen zu lindern, ich sitze das meistens einfach aus!)

... Und Tatsächlich, ich dachte ich werd weich: 2 Stunden später nach einem Nickerchen waren fast alle Beschwerden weg. Eeeeendlich ohne verstopfte Nase und verklebte Augen aufgewacht! Ich fühlte mich wie neu geboren. Ich bin durch die Gegend gehüpft und hätte meinem Arzt am liebsten Blumen und Pralinen geschickt! Dass das rechte Bein ein wenig schlaff war (so wie nach einer Impfung der Arm, meistens), hat mich so gar nicht gestört.

Tja... knapp eine Woche später, also diesen Donnerstag (1. Mai) ging der ganze Zirkus wieder von vorne los! Meine Nase ist zu, meine Augen tränen schlimm, bin Schläfrig und mein Hirn fühlt sich zum platzen gespannt an!

Seit ich dann auch noch die Tage über bis heute merken musste, dass es keine vorrübergehende Erscheinung ist, sondern dass alles wieder ist wie vorher, bin ich den Tränen nahe und total verzweifelt und unglücklich. Will aber nicht schon wieder zum Arzt... Komme mir blöd dabei vor.
Muss jetzt normales Schnupfennasenspray benutzen um nicht, auf Grund der ständig verstopften Nase, vollkommen verrückt zu werden. Dumm ist nur, dass der Kram auch irgendwann "abhängig" macht und eher mäßig und kurzfristig hilft.

Entschuldigt diesen Roman!

Hat jemand von Euch auch diese Erfahrung machen müssen, bzw. weiß jemand was die Wirkung von dieser hohen Dosis an Kortison so schnell abklingen lassen- oder hemmen kann?

Lieben Dank im vorraus.
Viele Grüße,
Anne
Hallo!
Mir geht´s genau so wie dir. Das einzige, was bei mir richtig wirkt, ist cortison. aber von Jahr zu Jahr vermindert sich die Wirkung! Die oder eine Gefahr bei Cortison ist, dass es das Kalcium aus dem Körper zieht. Wenn du also Cortisonspritzen in einem Abstand von weniger als 3,5 Monate bekommtst, besteht die Gefahr, über die Jahre gesehen, an Knochenerkrankungen zu leiden. Daher verswuche auch ich, so gut wie möglich die Zeit in die Länge zu ziehen.
Ein Präparat wirkt allerdings ganz ohne Nebenwirkungen: "Nasaleze" (kann über das Internet aus Großbritannien bestellt werden). Dieses Medikament besteht nur aus Cellulosestaub, der in die Nase gesprüht wird, und so den Pollen den Weg in die Nasenschleimhaut blockiert. Es hilft halt etwas, wie jedes andere Medikament vielleicht nur etwas hilft, bei einer Pollenallergie solchen ausmaßes.
Allerdings habe ich in meiner Schwangerschaft das bestmöglichte Mittel gegen die Erscheinugen einer Pollenallergie erfolgreich angewendet: Und zwar bin ich immer, wenn ich vor die Tür gegangen bin (zu Hause hatte ich Pollenvlies vor den Fenstern) einen herkömmlichen Mundschutz auf! Da kam keine Polle durch und ich konnte sogar durch Wälder gehen, ohne dass ich auch nur niesen musste. zugegeben: In der Öffentlichkeit permanent einen Mundschutz zu tragen, erfordert erst einmal Überwindung, aber was sol´s? Es ist der beste Schutz und zudem noch frei von Nebenwirkungen!
Damit sich die Atmungsorgane von der pollenbelanstung erholen können, empfiehlt es sich, bis zu 4 Mal täglich jeweils 10 minuten mit einer Natriumchloridlösung zu inhalieren. (Das Gerät, den sogenannten "Pariboy" kann man sich in der Apotheke ausleihen oder sogar vom Arzt verschreiben lassen, die Kochsalzlösung ist sehr günstig.) Diese Inhalation wirkt wie ein Spaziergang am Meer!
So, das waren jetzt meine Erfahrungen. Ich hoffe, sie können weiterhelfen!

Alles Gute!
inca32 ist offline   Mit Zitat antworten
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