Hallo, Welt! Hallo Forum!
Ich habe seit ca. 25 Jahren eine Pollenallergie, die sich zwischen Februar und Mai in Jucken der Augen, der Nase, des Gaumens, Niesen und viel Schleim und Nasenverschwellung äußert. Ich behandle das sporadisch mit Vividrin Spray und Augentropfen, sowie mit Ceterizin Tabletten. Sporadisch, weil ich eine Dauermedikation vermeiden möchte, aus der Befürchtung heraus, resistent zu werden. So ertrage ich dann einiges, ohne gleich zum Medikament zu greifen.
Ich verstehe aber die Allergie, wie sie beschrieben wird, nicht.
Meine schlimmsten Allergie-Attacken erfahre ich nachts im Bett. Und wenn alle Welt sagt, jetzt ist dolles Pollenflug-Wetter (Sonne, leichter Wind, wenig Luftfeuchtigkeit), kann es passieren, dass ich so gut wie beschwerdefrei bin. Wenn es kalt ist und es draußen in Strömen gießt, kann es sein, dass ich voll verrotzt bin und die Augen jucken wie irre.
Da kenn sich nun einer aus!
Was sollen das für Pollen sein, die in meine Wohnung im 4. Stockwerk kommen, wo doch Pollen eigentlich recht schwer sind und auf ortsnahes Runterfallen disponiert - außer solchen Pollen, die extra Flugvorrichtungen haben?
Ich muss dazu sagen, dass ich ohnehin eine beträchtliche Nasen-Enge habe (schiefe Nasenscheidewand (aber bei wem ist sie schon gerade?), chronisch geschwollene Nasenmuscheln, was in Ventilationswerten von 30 bzw 50 Prozent resultiert), aber Mund/Rachen dafür alles weiträumig; schnarche auch so gut wie nicht.
Wie gesagt, ich bringe das alles nicht mit meiner Vorstellung einer "regelrechten" Pollenallergie zusammen. Deshalb wäre ich für Intersubjektivität dankbar, vielleicht ja sogar durch einen Fachmann?
Ist also mein Krankheitsbild typisch - oder irgendwie sonder, irgendwie atypisch?