Seit 2 Jahren plage ich mich mich allergischen Reaktionen herum, die hauptsächlich im Gesicht auftreten. Das Gesicht schwoll seinerzeit an, Atemnot etc. Damals ging ich notfallmäßig zur Uniklink D'dorf. Nach der Akutphase wurde ein Angioödem diagnostiziert - hervorgerufen, bzw. in Verbindung gebracht mit VOLTAREN und einem Blutdrucksenker.
Schmerzmittel wurden fortan gemieden, Blutdrucksenker gewechselt. Gleichwohl blieben die äußeren Erscheinungsformen im Gesicht, weiteten sich auf den "Dekoltébereich" aus und veränderten sich wie folgt: starker Juckreiz, starke Rötung des Gesichts (Flush), Pickel, kribbeln im Mundbereich, Schwellungen im Gesicht - meist unterhalb der Augen - Luftnot, schlappsein, melancholisch etc. Die Haut des Gesichts trocknet nach und nach vollständig aus, schlägt "üble" Falten (unschön), brennt, fühlt sich an wie Pergament. Nach 2 bis 3 Tagen schuppt die Haut.
Der Hautarzt fing eine Behandlung mit Minocyclin 50mg an - half fast sofort. Sprach von Uritikaria-Verdacht. Nach absetzen des Medikaments kamen die Symptome heftigst zurück. Mit PredniHexal 50 mg (Kortison) gab es ein weiteres Medikament.
Alle Symptome die ich oben beschrieben habe, bildeten sich unter diesen Medikamenten zurück.
Durch viel Sport, Änderung der Ernährung etc. stabilisierte sich der Blutdruck. Blutdrucksenker wurden vollständig weggelassen. Symptome blieben.
Internist sprach von Quincke-Ödem. Testung in einer Klinik in Essen wg. Nahrungsmittelunverträglichkeit. Es wurden Unverträglichkeiten festgestellt im Zusammenhang mit Acetylsalicylsäure und einigen Farbstoffen.
ACC-freie Ernährung, Farbstoffe vermieden - Symptome bleiben. Die Symptome gingen früher mit dem Minocyclin und dem Kortison weg. Seit einigen Wochen merke ich aber, dass ich das Kortison zunehmend schlechter vertrage. Ich bekomme Herzrasen, Luftnot, Brustenge etc.
Die Nahrungsmittelunverträglichkeit ist wahrscheinlich gegeben - ich glaube aber nicht, dass sie die einzige Ursache ist. Ich meide ja seit vielen Wochen alle auslösenden Stoffe, dennoch gibt es keine wirkliche Besserung.
Derzeit finden neue Untersuchungen statt. Verdacht auf Histaminunverträglichkeit soll geprüft werden, da mir EBASTEL sehr gut hilft.
Ja, soweit zunächst mal zu mir.
Ich würde mich freuen, im Forum Hilfe, Gedanken- und Erfahrungsautausch zu erhalten.
Schöne Grüße