Hallo!
Jedes Jahr im Hochsommer das gleiche Problem: permanente Niesattacken, entzündete Nebenhöhlen, gerötete und entzündete Augen.
Jedesmal, wenn ich Staub wische das gleiche Theater.
Doch die Pricktests bringen keine wirklichen Resultate!
Vor zwei Jahren war ich zuletzt bei einem HNO-Arzt. Der riet mir lapidar, ich solle doch einfach meine Haustiere abschaffen. Dann stellte er Polypen fest und eine schiefe Nasenscheidewand, die er mittels einer Laser-OP, die meine Krankenkasse natürlich nicht bezahlt, behandeln wollte. Schließlich führte er einen Pricktest durch. Das Ergebnis verkündete er mit einem deutlichen Unterton: "wir haben endlich etwas gefunden!". Gräserpollen. Eine Therapie dagegen, wie z.B. eine Hyposensibilisierung bot er nicht an.
Ich traue mich mit meinen Symptomen inzwischen nicht mehr zum Arzt, so sehr mein Alltag auch behindert ist.
Meine heutige Bilanz: mit zugeklebten Augen erwacht, zwei Packungen Taschentücher verbraucht, durch Niesattacken geschwollener Gaumen, deutliche asthmatische Beschwerden (Abstände, in denen ich Viani einnehmen muss, sind derzeit drastisch verkürzt).
Sollte ich mir Gedanken machen, ob ich tatsächlich Anlagen zum Hypochonder habe und einen Therapeuten suchen?
Bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar!