Hallo zusammen!
Dies ist mein erster Beitrag, deswegen erstmal ein freundliches Hallo!
Zu der Imunisierungsfrage:
Vor zwölf Jahren (im zarten Alter von 13) hatte ich die erste Hyposensibilisierung gegen Heuschnupfen abgeschlossen. Diese wirkte auch bis zum letzten Sommer so gut dass ich mich selbst in ein blühendes Feld hätte setzen können ohne ein kitzeln in der Nase zu spüren. Leider hat die Wirkung in diesem Jahr abrupt nachgelassen, sodass Taschentücher wieder mein Ständiger Begleiter wurden.
Nach so einem langen Zeitraum kam ich natürlich nicht auf die Idee das es wieder die Allergie ist, ich dachte zuerst an eine verschleppte Erkältung bis mich mein HNO dann mittels des Picktests wieder dran erinnerte.
Aktuell bin ich wieder in der Hypos.-Therapie. Das Ganze sieht so aus dass die ersten 3 Monate jede Woche mit gesteigerter Dosis verfahren wird. Nach den 3 Monaten wird die Spritze dann einmal im Monat über 3 Jahre (ganzjährig) fällig.
Laut der Aussage meines HNOs ist die Hypos. heutzutage erfolgreicher als noch vor 10 Jahren da die notwendigen Allergene heute viel besser gefiltert werden können als damals. Absolut wichtig ist nur dass man die Therapie konsequent durchzieht. Leute die nach einem Jahr abbrechen weil es für sie zu keiner (spürbaren) Verbesserung führt handeln nicht wirklich klug da das "Umprogrammieren" des Immunsystems ein langer Prozess ist. Durchhalten ist hier die Devise!
Nach der bereits guten Erfahrung mit der ersten Hypos. bin ich sehr zuversichtlich dass die jetzige auch wieder erfolgreich ist. Selbst wenn das dann wieder "nur" 10 Jahre vorhält ist es mir auch die "Rennerei" wert, denn wenn man ehrlich ist: Welche Alternativen gibt es noch effektiv gegen Allergien?
Gruß,
NJ