Hallo zusammen,
mein Name ist Richard, gerade 40 geworden und seid nunmehr 2 Jahren leide ich unter einer schweren Hauterkrankung.
Die Ärzte schlagen sich drum, was es denn nun ist.
Angefangen hat alles im Gesicht, Stirnbereich. Da wurde auf einmal die Haut sehr gereizt, verfärbte sich stark rot und zog sich langsam Richtung Augen herunter. Zu dem Zeitpunkt fragten mich viele meiner Kollegen, was ich denn hätte, dass ich so "verheult" aussähe.
Mein erster Besuch beim Allergologen war von Cortison und einen Pricktest gezeichnet. Herauskam, dass ich wohl sehr stark auf Hausstaub reagiere. (man zapfte mir auch Blut ab und dort zeigten sich auch die Erreger). Dazu kamen noch Katzen und Hundehaare, Beifuss, ein paar Kräuter.
Ok,.. Desensiblisierung habe ich dann angefangen und auch das Bettzeug mit speziellen Bezügen ummantelt, jeden Tag gesaugt und bin schliesslich umgezogen.
Neues Haus, keine Teppiche mehr, weitesgehenst keine Staubfänger.
Durchs Cortison wurde es zwar kurzeitig besser, aber die Hauterkrankung erwies sich als hartnäckig. Nach 1,5 Jahren hab ich die Desensibilisierung abgebrochen, weil es gar nichts gebracht hat. Damals kamen mir schon Zweifel, ob es wirklich der Hausstaub ist.
Arzt gewechselt, der mir eine Nahrungsmittelallergie gestätigte. (Milcheiweis). Also Soja-Diät. Hat aber auch nichts gebracht.
Dann wurde kurzzeitig noch per Lichttherapie versucht, eine Besserung herbeizuführen. Aber auch das hat nicht viel geholfen.
Mittlerweile sind die Hände, Oberarme , Gesicht, Hals betroffen.
An manchen Tagen heilt es etwas hab und dann ists von einem auf den anderen Tag sehr viel schlimmer geworden.
Ich versuche es ständig einzukreisen, um dem ganzen auf die Schliche zu kommen.
Die Haut ist sehr trocken, die wird mind. 4 mal am Tag mit Dermatop eingescremt. Am Hals zeigen sich oftmals Risse (zeitweise auch tiefe), die dann mit Bepanthen behandelt werden. Fingernägel schneide ich alle zwei Tage kurz, damit ich nicht nocht alles aufkratze.
Auf Alkohol hab ich schon vor langem verzichtet, sowie auf Zucker und Weizenmehl (seitdem der Zucker weggelassen wird, scheint es ein kleinwenig besser geworden zu sein)
Aber das wars leider auch schon an Erfolgen. Mittlerweile führe ich eine Tagesliste, was ich gegessen habe. Bisher konnte ich dort noch keine Gemeinsamkeiten entdecken.
Von Beruf her bin ich Programmierer.
So, falls jemand ähnliche Symptome hat oder vielleicht Anregungen, ich bin für alles mittlerweile offen, was helfen könnte.