Hallo liebe Nutzer,
ein paar Worte zu meiner Person.
Ich bin männlich, 22 Jahre alt, 177 groß, schlank, 65 kg schwer.
Arbeite im Büro, allerdings kein Teppich und wenig Textil.
Es fühlt sich gut an hier sein Problem schreiben zu dürfen, da fühlt mich man sich doch mit einigen Menschen verbunden, die durch das selbe Problem begleitet werden.
Ich habe eine Bitte an euch: Ihr dürft mich gerne auch auf andere Threads verweisen, doch ich wäre sehr erfreut, wenn ihr auf meinen Text Stellung nehmen würdet, vorab schon mal vielen Dank dafür, denn ich mache nicht nur eine Allergie, sondern auch sehr eine psychische Belastung durch.
Nun wenn ich mal mein Problem schildern darf:
Mitte November hatte ich leider eine Dickdarmentzündung, die ich auskuriert habe(zur Info).
Ende Jan. Anfang Febr. 2012 hat es bei mir mit dem Schnupfen angefangen. Ich dachte eher an eine Erkältung, doch die Symptome bis auf den Schnupfen fielen aus. Nach ca. 4 Wochen bin ich zum HNO-Arzt. Meine Nebenhöhlen waren in Ordnung, wir haben zusätzlich einen Allergie-Test (Blut- und Pricktest) gemacht.
Das sind die Ergebnisse:
Dermatoph. farinae: kU/L 30,3 - Klasse 4
Dermatoph. microceras: kU/L 40,6 - Klasse 4
Gräser/Spätblüher: kU/L 4,73 - Klasse 3
Ruchgras: kU/L 4,32 - Klasse 3
Lolch: kU/L 4,13 - Klasse 3
Desweiteren Schilf und Roggen in Klassen 1 bzw. 2.
Wie sich herausstellte, reagier ich leider allergisch auf Hausstaubmilben.
Wie ich mich vor den Hausstaubmilben schützen kann weiß ich durch ausführliche Recherchen bereits.
Ich wohne bei den Eltern und kann leider nicht die ganze Wohnung 100% Allergikergerecht umrenovieren, da das auch sehr kostspielig ist und wir Wohnung erst vor kurzem renoviert haben.
So sieht mein Zimmer aus:
-Laminatboden
-Vorhang
-kein Teppich
-keine Pflanzen
-kein Teddybär oder ähnl.
-Encasing für Matratze, Kissen, Decke
Im Moment bin ich verschnupft, hör mich auch so an.
Komischerweise ging es mir letzte Woche viel besser, als wäre ich kerngesund.
Seit Sonntag habe ich allerdings auch permanenten Husten und Halsschmerzen? Am Sonntag habe ich mich auch abgeschlagen gefühlt und hatte Gliederschmerzen, doch das hat sich mittlerweile gelegt. Die Halsschmerzen haben sich seit gestern, nachdem ich mir Lutschbonbons geholt habe, etwas gebessert. Doch der Husten hält noch an, also das ist kein Anfall von wenigen Stunden, sondern der hält stets an.
Völlig unabhängig davon, ob ich draußen, innen, zuhause oder auf Arbeit bin. Manchmal löst sich auch der gelbe Schleim. Ich habe auch Reactine und Cetirizin genommen, doch der Husten und die Halsschmerzen gehen nicht zurück. Ich muss mich auch ständig räuspern. Bisher hatte ich kein Fieber.
Meine allergischen Symptome bisher:
-angeschwollene Nasenschleimhaut (Schnupfen)
-Husten?
-Halsschmerzen?
Kein Augentränen. Kein ständiges Niesen. Kein Augen- und Ohrenjucken.
Nun meine Fragen an Euch:
-Wie wahrscheinlich ist es bei mir, dass ich im Laufe der Jahre ein allergisches Asthma bekomme?
-Würdet ihr meine jetzigen Symptome eher mit einer Allergie oder einer Erkältung in Verbindung bringen? Nicht zu wissen was es tatsächlich (besonders der Husten, die Halsschmerzen) ist, macht mich wirklich fertig.
Ich denke mir immer, wann werde ich wieder gesund und bekomme ohne Nasenspray Luft aus der Nase und meine Stimme wieder.
-Werde ich jetzt mein lebenlang so verschnupft sein? Ich habe fast schon meinen eigenen Stimmenklang vergessen, ich muss ständig an das Leben vor der Allergie zurückdenken und wie schön es damals war
-Ich möchte wieder mein altes Leben führen, ich will nicht ständig mit verstopfter Nase rumlaufen und wenn ich mit meiner Freundin bin muss ich mich manchmal zwischen küssen und atmen entscheiden, weil ich so schlecht Luft kriege, so albern das auch klingen mag. Habt ihr auch solche Gedanken?
-Ich nehme jetzt zwar Reactine, aber das bekämpft, wenn überhaupt, nur die Symptome. Gehen wir davon aus, ich mache eine Desensibilisierung, muss ich das jetzt drei Jahre die Tabletten nehmen evtl. auch länger, bis die Desensibilisierung abgeschlossen ist?
-Welche Erfahrungen habt ihr mit der Bioresonanztherapie machen können?
-Welche Erfahrungen habt ihr mit der Hyposensibilisierung machen können?
-Ich habe gehört, wenn ich Hyposensibilisierung mache, treten häufig Kreuzallergien auf. Könnt ihr mir sagen welche?
-Wie hoch sind die Chancen bei mir, dass eine Hyposensibilisierung hilft? Die Allergie habe ich ja nicht allzu lang, also paar Monate.
Ich würde mich über jede hilfreiche Antwort sehr freuen.
Mir geht es im Moment wirklich nicht gut, und es würde einfach gut tun, von euch ein paar Antworten auf meine Fragen zu hören.
Vielen Dank schon mal!!
Momo