Hallo, ich bin neu hier und habe das Bedürfnis, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Nach mehrjährigem Leiden habe ich nun endlich einen Test machen lassen, der mir genau zeigen sollte, auf was ich allergisch reagiere.
Mit Anfang 20 (so vor etwa 8 Jahren) fing alles an, vorher hatte ich keinerlei Beschwerden.
Zuerst merkte ich, dass ich meist im April häufig Niesattacken hatte, dann kam ein leichter Schnupfen hinzu. Im Laufe der nächsten 4 Jahre verschlimmerten sich meine Beschwerden, jedes Jahr im April, die Augen juckten unerträglich, der Schnupfen wurde schlimmer, ich fühlte mich wochenlang abgeschlagen, und seit ca. 3 Jahren kommt in manchen Nächten noch Husten hinzu, so dass ich häufig röchelnd und nach Luft schnappend wach werde. Letztes Jahr hatte ich ein Horrorerlebnis, als meine Augen so stark juckten, dass die Augäpfel anschwollen und ich die Augen nicht mehr richtig schließen konnte.
Als ich bereits vor 5 Jahren zu meiner Hausärztin ging und ihr davon erzählte meinte sie nur: "Ja dann schauen sie doch in den Pollenkalender, da sehen sie ja gegen was sie allergisch sind, da gibt es dann frei verkäufliche Antihistaminika in der Apotheke."
Das war alles.
Ich dachte daraufhin, dass ich mich vielleicht auch einfach anstelle und das alles gar nicht so schlimm ist, und habe fleißig verschiedene Antihistaminika ausprobiert, die jedoch keine Linderung brachten.
Nach dem Augen-Erlebnis und seitdem ich weiß, dass man sogar Asthma bekommen kann möchte ich dringend etwas gegen die Allergie machen.
Mittlerweile habe ich auch Probleme mit einigen Lebensmitteln (Gaumenjucken, anschwellende Lippen etc.), darunter rohe Karotten, rohe Kartoffeln, Äpfel, Zuckererbsen, Sojamilch oder Kirschen.
Es heißt ja, dass Pollenallergiker auch zu Kreuzreaktionen neigen. Bisher dachte ich ja immer, ich reagiere sehr stark auf Birkenpollen, dafür würden auch die Probleme mit den genannten Lebensmitteln sprechen.
Doch nun besagt der Test, dass ich auf Roggen und auf Eiche sehr stark reagiere, und auf Birke nur ein kleines bisschen.
Das verwirrt mich etwas, denn meine "Beschwerdezeiten" stimmen eher mit dem Birkenpollenflug überein.
Kann es durchaus sein, dass meine Allergie mit Birke angefangen hat und dadurch alles andere entstanden ist?
Ist es möglich, bei Gräser- und Baumpollen eine Hyposensibilisierung durchzuführen?
Ich denke mal, es war auf jeden Fall gut, dass ich endlich Hilfe bei einem Facharzt gesucht habe. Denn bald ist es ja mal wieder soweit...