Hallo Zusammen,
ich glaub hier ist die Beschreibung besser aufgehoben.
Was ich so gesucht hab und hier im Forum bemerkte, ist Saccharoseintoleranz nicht grad sonderlich bekannt. Selbst als ich einen Termin zum Atemtest ausmachte, fragte die Arzthelferin, was das wär und wie man das schreibt.
Also, ich hab zu 99 % lt. Hausarzt (HA) eine Saccharoseintoleranz. Zur 100 %-igen Abklärung soll eine Dünndarmbiopsie gemacht werden - Ende Sept. hab ich den Termin zum Atemtest. Die Problematik (Aufstoßen mit schwefelartigem Geschmack, Blähungen, leichte Übelkeit) begann kurioserweise, als ich nach ca. 6 Mon. Chemotherapie mein Darmimmunsystem aufbauen sollte. Am 2. Tag beganns und ich schob es in die Schublade Erstreaktion. Allmählich verbesserte sich's und als ich aufhörte, trat es wieder für ein paar Tage auf. Dann immer wieder mal. Ich vermutete, dass die 15-d-Kur zu wenig war und kaufte eine 30-d-Packung. Dasselbe wieder: 2 d später beganns, aber dann zwischendurch auch, und schließlich einige Tage nach dem "Absetzen". Danach immer wieder.
Irgendwann fiel mir auf, dass da Zucker eine Rolle spielen könne. Ich wich zur Überprüfung auf Honig auf: bei flüssigem kein Problem, bei kristallisierten schon. Also was immer das sein mochte, es muss was mit Kristallieren zu tun haben.
Fast automatisch wich ich den zuckerhaltigen Sachen aus. Probleme das zu akzeptieren hatten dann die anderen, ja, ich musste mich direkt durchsetzen. Aber zu sagen, "ich hab da irgendwas, mir tut Haushaltszucker nicht gut" ist auch blöd.

Da ich seit fast Geburt Lactoseintoleranz hab, konnte dieser Begriff akzeptiert werden, wenngleich von nun ab ganz fast fanatisch darauf geachtet wurde, nichts mit Milch zu bekommen.
Also nächste Aufklärung: ohne Prob kann ich höchstens 0,25 ml reine Milch trinken, Sahne kann auch etwas mehr sein, Joghurt, Käse etc. überhaupt kein Thema. Also die Lactose in Medikamenten ist auch kein Problem. - Wie das zu verstehen? - Liebe Leutchen, glaubt einfach und macht was ich sag.
Und so sagte ich beim nächsten Arzttermin meine Beschwerden. Er fühle sich überfordert, er informiert sich mal, hört sich nach "Saccharoseintolernaz" an. Aha! Jetzt hatt ich schon mal einen Begriff und suchte im Netz, was das Zeug hielt. Beim nächsten Termin meinte er, er hat sich informiert und zwar ... ich überlegte, ob wir auf den selben Seiten gelesen haben - mehr Info bekam ich also nicht.
LG, Fenja