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Zum Sommeranfang hin leide ich an starken Heuschnupfbeschwerden, die von Jahr zu Jahr schlimmer werden und nun diesmal so unerträglich waren, dass ich jetzt einen Termin beim Allergologen gemacht habe und eine Desensibilisierung versuchen möchte.
Der Grund, warum ich das so lange vor mir hergeschoben habe, ist meine Angst vor Spritzen, Nadeln und sonstigen spitzen Gegenständen, die in die Haut gerammt werden. Beim Blutabnehmen bekomme ich regelmäßig kleine Panikattacken und auch bei dem Gedanken an den Allergietest bzw. die Spritzen bei der Desensibilisierung wird mir ganz anders.. Manche mögen das lächerlich finden - ich weiß selbst, dass die Angst keinen logischen Hintergrund hat - nur haben die einen Höhen- oder Platzangst, und ich nunmal vor etwas anderem.
Meine Frage ist nun, ob die Möglichkeit besteht, sich die Hautstellen vor dem Allergietest mit der sog. Emla-Salbe zu betäuben. Sie wird eigentlich kleinen Kindern verschrieben, damit sie das Pieksen nicht merken. Ich habe sie schon einmal wegen Blutabnehmen verwendet und gemerkt, dass mir das sehr geholfen hat und die Angst besser geworden ist, wenn ich von der Prozedur nichts spüre.
Nun weiß ich nicht, ob eine lokale Betäubung der Haut auch Einfluss auf das Ergebnis des Allergietests hat und die Reaktion evt. beeinträchtigt oder sonstwie wechselwirkt. Kann mir da vielleicht jemand weiter helfen?