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ich habe ähnlich Probleme (extreme Rötung der Haut besondere im Kopf- und Halsbereich), wei die oben beschriebenen und bin mir, nach ausgiebiger Recherche im Internet und Rücksprache mit einem Arzt ziemlich sicher, dass es sich in den meisten Fällen um eine Histamin-Intoleranz oder auch Histaminose handelt.
Der Alkohol hemmt das Enzym Diaminoxidase (DAO), das für den Abbau von Histamin im Körper verantwortlich ist.
Leider ist eine zusätzlich Aktivierung durch Medikamente nicht möglich!
Da Histamin als Abbauprodukt von Histidin durch Bakterian entsteht ist insbesondere in lang gelagerten Lebensmitteln (gereiften Weinen, Bieren) ein besonders hoher Histamingehalt vorzufinden!
Insbesondere im Fall der Überreaktion bei gleichzeitiger Einahme von Alkohol soll es helfen sich vorher histaminarm (hier gibt es unzählige Tabellen und Listen im Netz) ernährt zu haben.
Ein hoher Vitamin C-Spiegel im Blut kann den Histaminabbau unterstützen und somit die Überreaktion hemmen. (Dies soll auch mit Vitamin B6 funktionieren, ich weiß aber nicht inwieweit man sowas als Nahrungsergänzung zu sich nehmen sollte!?)
Wer nicht unbedingt auf Alkohol verzichten möchte ...
... kann es mal hiermit probieren:
Schnaps, Weißwein (grüner Veltliner), Alle nicht-citrushaltigen Obstsäfte, alle Gemüsesäfte (außer Sauerkrautsaft), Bohnen-, Malzkaffee, Kräutertee
... und sollte folgende Alkoholika meiden:
Rotwein, Liköre, Bier, Champagner, Sekt (außer Schlumberger Sparkling), Schwarzer Tee
Ich werde es heute mal ausprobieren!
Viele Grüße und gute Besserung!
Geändert von GregHouse (18.12.2009 um 16:29 Uhr)
Grund: Doppelposting
ich habe einmal lange mit einem Primar (Internist) gesprochen
Seine Ansicht: Oft haben solche Beschwerden eine Histmin-Überempfindlichkeit zur Grundlage. Das Histamin ist in fast allen vergorenen Lebensmittel enthalten und kann nicht genügend abgebaut werden. Das Histamin (ein Entzündungsstoff den Körpers) ist zwar nicht schädlich, kann aber zu allergieähnlichen Problemen führen, wenn der Abbau gestört ist. Das haben viele Personen und hat wahrscheinlich genetische Ursachen. Machen kann man da wenig, außer das Vermeiden der Lebenmittel bzw. das reduzieren der Menge. Bei Getränken spührt man das übrigens deswegen so sehr, obwohl der %-Gehalt an Hitamin geringer ist als z.B. bei Käse, weil man meist viel größere Mengen zu sich nimmt (1L bzw. 1kg Weißbier ist schnell getrunken, 1kg Käre nicht so schnell gegessen).
Ich empfehle den Kauf von "histaminarmem Wein" (Google findet sowas), von dem sollte man dann weniger Probleme bekommen. Zum Akl sollte man keine Schokolade oder Käse essen um das Problem nicht noch zu verschärfen.
Soweit meine Tipps bzw. mein Wissen (oder besser das des Internisten)...
Hilfe bietet auch der Buchmarkt z.B. mit "Hilfe bei Histamin-Intoleranz" http://bit.ly/cNNIbJ besonders mit Listen von Lebensmitteln und deren Histamingehalt!
Geändert von Milbenallergiker (31.01.2010 um 20:48 Uhr)
Es könnte auch ne ASS Intoleranz zugrunde liegen!
Ich habe eine Solche, und vertrage dadurch die "milden Alkohole" wie Bier, Wein usw. gar nicht.
Ich könnte ohne Probleme Schnäpse trinken, aber da bin ich dann nach einem Gläschen hinüber, und so laß ich das auch.